|
|
|
Campen |
| |
|
In der Regel wird es zumindest
in Deutschland so sein, daß man zum Übernachten
Campingplätze oder auch einfache Biwak- oder
Wasserwander-Rastplätze nutzt. Zum einen ist freies Campen
in der Natur fast überall nicht gestattet, zum anderen kann
man auch eine vorhandene Infrastruktur nutzen, wie zum
Beispiel Mülltonne, Toilette, Dusche usw. |
|
|
|
Campingplätze |
|
Auf vielen Campingplätzen, die
auch auf Paddler eingestellt sind, können diese meist dich
am Ufer campen. Auf einigen Plätzen haben Paddler sogar
besonders günstige Preise. Oft haben die Plätze auch kleine
Läden, in denen man auch die wichtigsten Lebensmittel
nachkaufen kann. |
|
|
|
Biwak- und Rastplätze |
|
Diese Plätze bieten meist eine
einfache Wiese, eventuell noch Toilette, Mülltonne oder auch
eine Feuerstelle. Die Plätze sind zum Rasten oder zur
einmaligen Übernachtung für Paddler konzipiert. Ob die
Plätze kostenfrei oder gegen eine (preiswerte) Bezahlung
genutzt werden können, sollte man vor der Tour klären.
Kanuvermieter oder Touristeninfos können darüber genau
informieren. |
|
|
|
Freie Natur |
|
Die Übernachtung in freier
Natur dürfte in Deutschland fast überall nicht gestattet
sein. Es gibt aber auch Regionen in Europa, wo Paddler in
der Natur zelten können. |
|
Man sollte rechtzeitig
Ausschau nach geeigneten Übernachtungsplätzen halten.
Richtig schöne Plätze findet man nicht an jeder Ecke. Der
Untergrund für das Zelt sollte auf jeden Fall eben und
trocken sein, möglichst nicht in einer Senke liegen, um bei
eventuellem Regen nicht gleich geflutet zu sein. Wenn es
machbar ist, wählt man den Standort des Zeltes so, daß am
nächsten Morgen die Sonne das Zelt trocknen kann -
vorausgesetzt sie scheint. Notdurft-Geschäfte werden
"trittsicher" vergraben, am besten mit einem kleinen
Klappspaten, notfalls mit einem Stock. Anfallender Müll wird
auf jeden Fall (am besten in einer stabilen Plastiktüte)
wieder mitgenommen, gehört weder vergraben noch in eine
Feuerstelle. Mit einem eventuellen Lagerfeuer sollte man
sehr vorsichtig sein und bei sehr trockener Witterung ganz
darauf verzichten. Ist eine Feuerstelle bereits vorhanden,
nutzt man diese. Als Brennholz eignet sich am besten
trockenes, abgestorbenes Holz, das möglichst keine Rinde
mehr hat. Baumrinde hält und speichert Feuchtigkeit. So
brennt das Holz schlechter und qualmt mehr. Laubholz eignet
sich besser, bei Nadelholz besteht immer die Gefahr von
Funkenflug. Man sollte - eigentlich ist es
selbstverständlich - den Lagerplatz immer so verlassen, wie
man ihn vorgefunden hat und nichts hinterlassen. Falls
Vorgänger mal eine Dose oder etwas anderes "vergessen"
haben, ist es sicher auch nicht schlimm, diese mal in den
eigenen Müllsack zu stecken. |
|
|
|



 |