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Canadier oder
Kajak? |
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Kanu ist der
Oberbegriff für alles Boote, die mit einem Paddel bewegt
werden. Man unterscheidet dann ein Kajak, das mit einem
Doppelpaddel gefahren wird und einen Canadier (Open Canoe),
bei dem man ein Stechpaddel nutzt. Bei beiden Bootsarten
gibt es dann noch erhebliche Unterschiede, die sich nach dem
jeweiligen Einsatzgebiet unterscheiden. Im Folgenden schauen
wir uns die grundsätzlichen Vor- und Nachteile bei beiden
Bootsarten an, die für Touren zum Einsatz kommen. |
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| Canadier |
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Eigenschaften
Canadier: |
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+
verträgt viel
Zuladung und große Gepäckstücke |
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+
variabel nutzbar, unterschiedliche Sitzpositionen |
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-
Paddeltechnik ist schwieriger zu erlernen |
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+
Ein- und Aussteigen ist einfacher u. flexibler |
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-
Canadier sind windanfälliger |
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+
Umtragen unterwegs geht einfach mit leerem Boot |
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Ein Stück weit
ist es sicher auch eine "Glaubensfrage", ob man lieber
Canadier oder Kajak nutzt. Zum Reisen auf dem Wasser,
besonders für Gepäcktouren bietet ein Canadier aber
deutliche Vorteile. Dafür muß man eine erhöhte
Windanfälligkeit in Kauf nehmen, eine saubere Technik zu
erlernen, ist etwas schwieriger. |
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| Kajak |
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Eigenschaften
Kajak: |
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-
Zuladung und Gepäckgröße eingeschränkt |
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-
eine feste
Sitzposition |
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+
Paddeltechnik einfacher, schneller Anfangserfolg |
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-
Ein- und Aussteigen ist etwas schwieriger |
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+
Kajak ist
flacher und weniger windanfällig |
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-
Boot läßt sich schlechter leeren zum Tragen |
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| Deutschland
ist traditionell ein "Kajak-Land". Einsteiger werden mit einem
Kajak schneller Anfangserfolg haben, besonders beim geradeaus
paddeln. Einige Boote haben auch Steueranlagen, wodurch das
Kurshalten noch einmal erleichtert wird. Das Verstauen von
Gepäck, besonders große Gepäckstücke ist leider schwieriger. |
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