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Elbe |
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Einer der großen
Flüsse in Deutschland ist die Elbe. Sie entspringt im
böhmischen Riesengebirge, um dann nach fast 1.100 km bei
Cuxhaven in die Nordsee zu münden. Anfangs noch ein
Wildwasser, später dann durch 24 Staustufen verbaut, dürfte
die "Labe" in Tschechien höchstens auf kleinen Teilstücken
attraktiv zum Paddeln sein. In Deutschland haben Paddler
zwischen Schmilka an der Grenze zu Tschechien und Hamburg auf
ca. 6oo km freie Fahrt mit nur wenig Einschränkungen. Anfangs
windet sich der Fluß durch das malerische Elbsandsteingebirge
und eindrucksvollen Kulturlandschaften, wie zum Beispiel die
Altstadt von Dresden. Dann wird die Landschaft flacher und
weiter, Auen und Wiesen dominieren dem Fluß. Die mittlere
Fließgeschwindigkeit beträgt 3 km/h und sorgt so beim Paddeln
für etwas zusätzliche Geschwindigkeit, sofern Gegenwind das
Boot nicht bremst. Eine Besonderheit auf der Elbe sind die
Gier- oder Seilfähren, die ohne Motor fahren und den Fluß nur
durch die Kraft der Strömung an einem langen Stahlseil hängend
queren. Paddler sollten auf keinen Fall das Stahlseil (mit
Bojen markiert) überpaddeln und die Fähren nur passieren, wenn
diese festgemacht am Ufer liegen. Wer länger auf dem Fluß
unterwegs sein will, findet auf flußnahen Campingplätzen oder
Kanuvereinen gute Übernachtungsmöglichkeiten. Die Elbe ist
eine Bundeswasserstraße, auf der man gelegentlich auch einem
Frachtschiff begegnet. Als Paddler sollte man Schiffen
möglichst weiträumig und rechtzeitig ausweichen, beim Nahen
eines Schiffes das betonnte Fahrwasser (mit roten und grünen
Bojen markierter bereich des Flusses) auf jeden Fall
verlassen. Die Elbe ist ein großer ruhig fließender Fluß, der
recht einfach gepaddelt werden kann. Trotzdem lohnt ein Blick
in Praxis-Tips zum
Paddeln auf dem Fluß. |
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