|
|
|
Lausitzer Neiße |
| |
|
Die Neiße
entspringt im tschechischen Isergebirge. Nach ca. 55 km bildet
sie ab dem Dreiländereck bei Zittau die Grenze zwischen
Deutschland und Polen, bis sie nach weiteren 198 Kilometern
bei Ratzdorf in die Oder mündet. Während der DDR-Zeit war das
Paddeln auf der Neiße nicht erlaubt, später dann mit starken
Einschränkungen machbar. Freie Fahrt für Paddler gibt es erst
seit dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen. Die Neiße
ist zwar durch etliche Wehre reguliert, durch das jahrelange
Dasein als Grenzfluß ist die Natur zu großen Teilen wild und
ursprünglich. Motorboote sind hier nicht erlaubt. Immer wieder
trifft man auf Biberspuren, mit etwas Glück kann man auch mal
einen Fischadler entdecken. Die Neiße bietet überwiegend
flotte Strömung, außer im Rückstaubereich vor den Wehren
fließt das Wasser mit ca. 4 - 6 km/h. Dadurch gibt es an
Hindernissen oder Engstellen (Brücken usw.) immer wieder einen
sehr kräftigen Stromzug und kleine Schwallwellen. Da es nach Görlitz in kurzer Abfolge
etliche Wehre gibt die zudem nicht ganz leicht zu umtragen
sind, ist eine Befahrung des Flusses ab Deschka
ratsam. Wer gar keine Kanu-Erfahrung besitzt, sollte sich
vielleicht besser einer geführten Tour in einer kleinen Gruppe auf dem Fluß
anschließen. |
| |
 |
| |
| |
|
|