Der in der
Eiszeit entstandene Spreewald ist eine Auenniederung, die
eigentlich aus zwei Teilgebieten besteht. Der nördlicher
gelegene Unterspreewald mit einer Fläche von ca. 50 km2 liegt
am Ort Schlepzig. Das mit
ungefähr 250 km2 Teilstück des Oberspreewaldes
liegt in der Region zwischen Burg und Lübben. Der Spreewald
ist ein Unesco Biosphärenreservat, daher sind einige
Teilbereiche für Paddler nur eingeschränkt befahrbar, d.h. die
großen Hauptfließe sind fahrbar, während kleine Nebenarme
gesperrt sind. Die Wasserwege sind alle reguliert, so daß
keine oder nur eine ganz geringe Strömung vorhanden ist. Die
Fließe sind also immer in beiden Richtungen paddelbar. Zur
Orientierung sollte man auf jeden Fall eine detaillierte Karte
mitnehmen. Immer wieder kommt man durch kleine Schleusen, die
durch Paddler selber bedient werden müssen oder auch mal in
Hauptzeiten als Taschengeldquelle ortsansässiger Kinder
fungieren, die dann die Schleusen bedienen. Die touristisch
stark frequentierten Bereiche, in denen besonders an
Wochenenden unzählige Touristen zu Ausflugslokalen und
Gurkenständen gestakt werden, sind nur ein Teilbereich des
Spreewaldes. Außerhalb der (meist festen) Kahnstrecken findet
man Ruhe und Naturgenuß.